Ein heldenhaftes Sommerlager...

Auf dem Weg ins Land von ZorroEs ist Viertel nach neun. Am Bahnhof Boll-Utzigen steht eine geheimnisvolle Person, schwarz gekleidet und mit Degen bewaffnet. Um ihn scharen sich 20 Jungschärlerinnen und Jungschärler. "Kommt mit in mein Land," ruft Zorro, "dort braucht es Helden!"

Zorro führt uns auf eine Wiese in Rüschegg Heubach, wo wir unsere Zelte aufstellen. Es ist warm und sonnig, und ein kleiner Bach fliesst friedlich gleich neben dem Lagerplatz. Doch der Frieden trügt: ein böser Gouverneur unterdrückt die Bewohner des Platzes und beutet sie aus! Zusammen mit Zorro fassen wir einen Plan, wie wir ihn vertreiben können. Mit Schnelligkeit und List gelingt es uns, das Tagebuch des Gouverneurs zu ergattern und so seine Schwäche herauszufinden: er hat Angst vor Gespenstern. Mit diesem Wissen, unseren Zorro-Masken und einigen Tüchern verjagen wir den Gouverneur und befreien die unterdrückten Leute.

FlaschenpostDiesen Abend verabschieden wir uns von Zorro. Unsere Zeitmaschine trägt uns davon und bringt uns jeden Tag in eine andere Zeit, zu anderen Helden. So retten wir zusammen mit der mutigen Königin Esther ein ganzes Volk. Wir erleben, wie Paulus vom Christenverfolger zum Botschafter für Jesus wird. Wir begleiten Ai We De auf der Flucht vor den Japanern, und stehen wie Mahatma Gandhi gewaltfrei für die Rechte der Inder ein. Mit Asterix gewinnen wir die Olympiade, und von Mutter Teresa lernen wir, dass die wichtigste von allen Heldenqualitäten die Liebe ist, mit der man etwas tut.

Ein Höhepunkt des Lagers ist die Jungschitaufe. Sie beginnt, als die Jungschärler mit Paulus unterwegs sind und plötzlich ein gleissendes Licht sehen. Von diesem Moment an müssen sie sich blind, mit verbundenen Augen, zurechtfinden. Als sie nach einer Autofahrt die Augenbinde abnehmen, finden sich die Täuflinge weit weg vom Lagerplatz wieder, mit nur einer Karte als Orientierungshilfe. Sie müssen den Weg zurück finden. Dort werden sie von den anderen Jungschärlern erwartet und bei Fackellicht festlich empfangen.

Was meinen die Jungschärlerinnen dazu? „Das Jahr isch d'Toufi sehr guet glunge, mit em Liecht und em Smiley us Cherzli,“ sagt Neko. Honey meint, „I ha d'Wanderig dr Bach dürab cool gfunde.“ Schirocco findet, „D'Zytverschiebige si sehr highlightig gsi, und o ds schöne Wätter.“ Zürück bleiben viele gute Erinnerungen und eine grosse Dankbarkeit an alle, die beim Lager mitgeholfen haben. Ihr seid Helden!

 

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